Mate-Tee trifft auf Kombucha
Mate und Kombucha lassen sich geschmacklich spannend miteinander kombinieren: Der charakteristisch herbe, leicht rauchige Geschmack von Mate trifft dabei auf die typische süß-säuerliche Note von fermentiertem Kombucha.
Mate-Tee blickt vor allem in Südamerika auf eine lange Tradition zurück. Besonders bekannt ist Yerba Mate für seinen natürlichen Koffeingehalt. Daneben enthält Mate verschiedene Pflanzenstoffe, darunter Polyphenole und Theobromin.
Doch was steckt wirklich hinter Mate-Tee? Wie viel Koffein enthält er, wie wird er traditionell zubereitet und was sollte man bei seiner Auswahl beachten?
Wie wird Mate-Tee traditionell zubereitet und getrunken?
Mate-Tee wird aus den Blättern des Mate-Strauches (Ilex paraguariensis) hergestellt. Genau genommen handelt es sich nicht um klassischen Tee, denn die Mate-Pflanze gehört nicht zur Teepflanze Camellia sinensis.
Mate wird vor allem in Ländern Südamerikas wie Argentinien, Brasilien und Paraguay angebaut und ist dort fest in der Alltagskultur verankert.
Die getrockneten und zerkleinerten Mate-Blätter werden auch als Yerba Mate bezeichnet. Traditionell werden sie in ein spezielles Gefäß, die Kalebasse, gegeben und mit Wasser aufgegossen. Getrunken wird Mate häufig durch eine Bombilla, ein Trinkrohr mit integriertem Sieb. Dadurch bleiben die Mate-Blätter im Gefäß und können mehrfach aufgegossen werden.
In Brasilien ist Mate ebenfalls weit verbreitet und wird je nach Region und Zubereitungsart in unterschiedlichen Formen getrunken.
So kannst du warmen Mate-Tee selber zubereiten
1. Fülle die Kalebasse etwa bis zur Hälfte mit Mate-Blättern.
2. Bedecke die Öffnung mit deiner Hand, drehe die Kalebasse vorsichtig um und schüttle sie leicht. Dadurch verteilen sich gröbere und feinere Bestandteile der Yerba.
3. Gib etwas warmes Wasser hinzu und lasse die Mate-Blätter kurz quellen.
4. Setze die Bombilla in die Kalebasse.
5. Gieße anschließend langsam warmes, nicht kochendes Wasser hinzu. Eine Wassertemperatur von etwa 70 bis 80 °C eignet sich gut.
6. Nach kurzer Ziehzeit kannst du den Mate-Tee trinken und anschließend mehrfach neu aufgießen.
Mate-Tee als koffeinhaltige Kaffee-Alternative
Wer morgens oder zwischendurch gerne ein koffeinhaltiges Getränk trinkt, findet in Mate-Tee eine interessante Alternative zu Kaffee.
Yerba Mate enthält von Natur aus Koffein. Wie hoch der Koffeingehalt tatsächlich ist, hängt unter anderem von der verwendeten Menge Mate, der Zubereitung, der Wassertemperatur und der Anzahl der Aufgüsse ab. Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, dass Mate weniger Koffein als Kaffee enthält oder grundsätzlich „sanfter“ wirkt.
Neben Koffein enthält Mate weitere natürliche Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Theobromin. Welche Mengen davon tatsächlich in einer Tasse Mate-Tee enthalten sind, hängt ebenfalls von Rohstoff und Zubereitung ab.
Wer empfindlich auf Koffein reagiert, sollte deshalb auch bei Mate-Tee die individuelle Verträglichkeit und die konsumierte Menge berücksichtigen.
Welche Wirkung hat Mate-Tee?
Mate-Tee wird traditionell seit langer Zeit getrunken und ist aufgrund seiner Zusammensetzung auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.
Besonders gut bekannt ist sein natürlicher Koffeingehalt. Koffein trägt zur Steigerung der Aufmerksamkeit und zur Verbesserung der Konzentration bei, sofern die für diese zugelassenen Wirkungen erforderliche Menge aufgenommen wird.
Daneben enthält Yerba Mate verschiedene Polyphenole und weitere Pflanzenstoffe, deren Eigenschaften wissenschaftlich untersucht werden.
Aus dem Vorkommen einzelner Pflanzenstoffe lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, dass Mate-Tee die Verdauung anregt, Entzündungen hemmt, antibakteriell wirkt, den Alterungsprozess verlangsamt oder beim Abnehmen hilft. Solche pauschalen Wirkversprechen für Mate-Tee sind deshalb nicht sinnvoll.
Wie viel Koffein enthält Mate-Tee?
Der Koffeingehalt von Mate-Tee kann erheblich variieren. Entscheidend sind unter anderem die Mate-Sorte, die verwendete Menge, Ziehzeit, Wassertemperatur und die Anzahl der Aufgüsse.
Deshalb ist ein direkter Vergleich wie „Mate enthält weniger Koffein als Kaffee“ ohne konkrete Mengenangaben wenig aussagekräftig.
Für beide Getränke gilt: Wer Koffein nicht gut verträgt, sollte die konsumierte Menge entsprechend anpassen. Auch der Zeitpunkt des Konsums kann eine Rolle spielen, da Koffein den Schlaf beeinflussen kann.
Worauf solltest du bei der Herkunft von Mate-Tee achten?
Bei Mate-Tee lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Verarbeitung und Qualität des Rohstoffs.
Ein relevantes Thema ist insbesondere die Trocknung der Mate-Blätter. Bei bestimmten traditionellen Trocknungs- und Räucherverfahren können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, entstehen. Die Belastung kann je nach Herstellungsverfahren und Produkt unterschiedlich ausfallen.
Bio-Qualität gibt zusätzliche Vorgaben für den ökologischen Anbau und den Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel vor. Sie bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Produkt vollständig frei von sämtlichen Rückständen oder unerwünschten Stoffen ist.
Achte deshalb neben einer Bio-Zertifizierung auch auf einen vertrauenswürdigen Hersteller, transparente Herkunft und eine kontrollierte Verarbeitung.
Mate Kombucha: Wenn herber Mate auf Fermentation trifft
Auch wenn Mate aktuell nicht zu unseren Kombuchery Sorten gehört, zeigt die Kombination, wie vielseitig Kombucha geschmacklich sein kann.
Der herbe Charakter von Yerba Mate lässt sich mit der natürlichen Säure eines fermentierten Teegetränks verbinden. Gleichzeitig bringt Mate von Natur aus Koffein mit.
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